Intralogistik setzt auf Vernetzung und startet Projekt Technologie-Roadmap mit Fraunhofer IML

26.04.2017
26.04.2017

Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik äußert sich im Rahmen der CeMAT-Pressekonferenz auf der HANNOVER MESSE

„Industrie 4.0 ist in der Intralogistik mittlerweile auf nahezu allen Ebenen angekommen. Die Branche hat Software als eine der wichtigsten Kompetenzen für sich erkannt. Das zeigt sich unter anderem in der Vielzahl vernetzter Lösungen, aber auch in vielen neuen rein digitalen Produkten und Dienstleistungen.

Die damit verbundenen Möglichkeiten stellen Hersteller und Anwender vor zahlreiche Herausforderungen und Fragen, denen sich der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML widmet. Das Projekt mit dem Titel „Technologie-Roadmaps für die Intralogistik 2025“ untersucht verschiedene Technologiepfade für die Intralogistik und welche Chancen und Risiken damit für die Hersteller verbunden sind. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2018 im Rahmen der CeMAT vorgestellt.“

Branche wächst 
Die deutschen Intralogistik-Anbieter erreichten 2016 ein geschätztes Produktionsvolumen von 20,8 Milliarden Euro (plus 1 Prozent im Vergleich zu 2015). Für das laufende Jahr 2017 geht der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik von einem durchschnittlichen Wachstum von 3 Prozent aus.

Vor allem im europäischen Binnenmarkt ist der Bedarf an moderner und zukunftssicherer Intralogistik hoch. Fast 60 Prozent des Gesamt-Exportvolumens der deutschen Intralogistik-Anbieter geht in das europäische Ausland. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Ausfuhren um 6 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

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Bildquelle: Deutsche Messe AG