Additive Manufacturing im Produktionsalltag - Zweitägiges Symposium auf der Hannover Messe

14.03.2017
14.03.2017

Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA richtet Blick auf industrielle Anwendung additiver Fertigungsverfahren - Hochranging besetztes Symposium am 27. und 28. April 2017 im Rahmen der Hannover Messe.

Additive Manufacturing reift zu einem industriellen Fertigungsprozess. Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA begleitet diesen Prozess und vereint über 100 entscheidende Akteure des jungen Technologiezweiges in ihren Reihen. Gemeinsam wird in Arbeitsgruppen die technische und normative Weiterentwicklung voran getrieben, zugleich sieht die Arbeitsgemeinschaft ihre Aufgabe in einer fachlich fundierten Öffentlichkeitsarbeit.

Bester Beleg dafür ist das zweitägige Fachsymposium „Moderne Fertigungsprozesse mit Additive Manufacturing“ und „Mit Additive Manufacturing Mehrwert entwickeln“, das die Arbeitsgemeinschaft am 27. Und 28. April 2017 im Rahmen der Hannover Messe ausrichtet.

Digitale Fabrik und Additive Manufacturing – ein starkes Paar

„Wir stellen unser Symposium bewusst in den Zusammenhang der Digital Factory auf der Hannover Messe“, erklärt Rainer Gebhardt, Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA. Denn additive Verfahren seien als digital gesteuerte, werkzeuglose Fertigungsverfahren für Anwendungen in der Industrie 4.0 prädestiniert. Das gelte sowohl für die Individualisierung von Produkten in der Massenfertigung, als auch für die kostengünstige Fertigung von Kleinserien, Einzelteilen und hoch komplexen Komponenten. „Wir wollen auf unserem Symposium aufzeigen, wie das enorme technische und wirtschaftliche Potential der additiven Fertigung in der Praxis zu heben ist“, so Gebhardt. Praktiker und Entscheider aus dem Maschinenbau, aus Luftfahrt und Elektroindustrie sowie aus weiteren Branchen werden in ihren Vorträgen konkrete Anwendungen erläutern.

Auftakt mit namhaftem Redner aus der Industrie

Zum Auftakt am 27. April spricht Prof. Dr. Stephan Reimelt, CEO der GE Deutschland Holding GmbH, zur Bedeutung additiver Verfahren in den zunehmend digitalen Fertigungsketten der Luftfahrtindustrie und erläutert, welches Potential er der jungen Technologie in der weiteren digitalen Transformation der Branche zutraut (ab 13 Uhr im Saal Heidelberg des Convention Centers der Hannover Messe). Direkt anschließend wird es um Strategien zur Integration von Additive Manufacturing in moderne Produktionsketten des Maschinenbaues gehen.

Mehrwert der additiven Technologie entwickeln und umsetzen

Neben einem Ausblick auf digitale AM-Fabriken der Zukunft wird das Symposium an beiden Tagen vor allem Berichte aus der aktuellen additiven Fertigungspraxis bieten. Dabei steht der jeweilige Mehrwert für die Anwender im Fokus. Das Spektrum reicht von Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit additiver Verfahren in der Elektronikfertigung über die Potentiale der indirekten AM-Nutzung für die Optimierung von Spritzgießwerkzeugen bis hin zu Herausforderungen im Produktionsalltag bei einem auf additive Verfahren spezialisierten Fertigungsdienstleister und bei Unternehmen aus verschiedenen Maschinenbaubranchen.

„Wir werden an beiden Tagen den Bogen von der Best-Practice in heutigen Anwendungen hin zu Visionen einer voll vernetzten, durchautomatisierten additiven Fertigung der Zukunft schlagen“, erklärt Gebhardt. Medienvertreter seien ebenso wie alle anderen Interessierten herzlich eingeladen, den Vorträgen zu folgen. Angesichts der begrenzten Zahl der Plätze rät er zur frühzeitigen Anmeldung für das Symposium.

Termine: 
27. April 2017, 13:00 - 16:00 Uhr - Tagesordnung Tag 1
28. April 2017, 10:00 - 13:00 Uhr - Tagesordnung Tag 2

Ort: 
Hannover Messe Convention Center, Saal Heidelberg

Hannover Messe Symposium

Kontakt

Rainer Gebhardt
+49 69 66 03-19 02

E-mail schreiben

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Bildquelle: Hannover Messe